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Marionettenkünstler



 
 
 

Ich begrüße es auf meiner Website!

Über das Vitéz László Strassentheater

Das ungarische Strassentheater zählt zwei Helden, Vitéz László und Paprika Jancsi.

Es fehlen uns glaubhafte Quellen um zu wissen wer als Erster da war, aber hierbei geht es um eine 200 jährige Tradition.

Wir wissen über mehrere Vitéz László Spieler. Bei manchen konnte man sogar beide Karaktere in der Puppenkiste finden.

Nach dem heutigen Stand der Forschung heisst es, dass der Name Vitéz László das erste Mal in einem Zeitungartikel in 1840 auftauchte.

Es ist sicher, dass er im Repertoir der Familie Hincz Ende des XIX. Jahrhunderts vorkam. Auch war er ständiger Konferezier und Namensgeber von Lóránd Orbóks Puppentheater in 1910. Danach und bis zum heutigen Tag spielt die Familie Kemény-Korngut die Vitéz László Szenen in ihrem Programm.

Dank des heute 82 jährigen Meisters, Henrik Kemény, ist Vitéz László die berühmteste und bekannteste Figur des Puppentheaters in Ungarn.

Seine Berühmtheit hat er der einzigartigen Begabung von Henrik Kemény zu verdanken. Er ist die dritte Spieler-Generation in seiner Familie und der Bewahrer der Familientradition. Leider führt niemand mehr aus seiner Familie die Tradition weiter.

János Pályi führ nun diese Tradition mit seinem Temperament und meisterhaftem Handspiel weiter. Er bereichert die Geschichte von Vitéz László mit Würze und Charm. Dies wurde an vielen internationelen Festivals anerkannt.

 

Die Szene Vitéz László und die verwunschene Mühle

 

Die Mühle des Müllers wir von Teufeln und Geistern belagert. Sie verhindern, dass der Weizen gemahlen wird. Der Weizen gehört den Menschen und aus ihm wir Mehl und später Brot. Und ohne Brot kein Leben.

Der Müller bittet Vitéz László die Teufel und Geister zu vertreiben. Nach langem hin und her ist Vitéz László einverstanden. Weil der Müller feig ist, bekommt Vitéz László einen Sack voll Weizen den er in der Mühle mahlen soll. Wenn es ihm geling, weiß der Müller, dass die Aufgabe erfüllt wurde und die Teufel und Geister verschwunden sind. Bis dahin versteckt er sich lieber. Vitéz László versucht den Sack in die Mühle zu bringen, aber drei Teufel, ein Geist und zum Schluss sogar der Tod höchstpersönlich verstellen ihm den Weg. Am Ende wird dann aus dem Sack Weizen ein Sack Mehl.

Der Müller will aber trotzdem Vitéz László übers Ohr hauen und so bekommt er auch was ihm gebührt.

Die richtige Belohnung ist dann der Applaus des Pubikums.

 

Über mich

 

Meine Ausbildung zum Puppenspieler beendete ich im Studio des National-Puppentheater in 1982. Ich war Gründungsmitglied der Puppentheater-Werkstatt in Kecskemét (Puppentheater Ciróka) und des Strassentheaters Maskarás. Ich spiele und führe Regie in Puppentheatern und Theatern. Mich interessieren die Ausbildung von Puppenspielern und die Aesthetik der Puppe.

Tradition ist sehr wichtig für mich, desshalb spiele ich Vitéz László. Für mich ist das „die Spitze” des Puppenspiels. In diesem Spiel entdeckte ich Wurzeln von uralten Riten und Mythen die weit in den Osten reichen. Durch sie können sowohl Zuschauer als auch Puppenspieler in diese mythische Zeit reisen.

Puppentheater ist eine Form des Ur-Theaters.

Als meine Meister sehe ich Henrik Kemény, der uns die Vitéz László Tradition übergab, Ildikó Kovács, die mich mit ihrer profesionellen Regieführung bekannt machte und mir die erste Vitéz László Puppe in die Hand gab, Peter Schumann, der mir eine neue Ansichtsweise zum Strassentheater verlieh und Josef Krofta, der meine Arbeit als Schauspieler einfacher machte.

 

 

 

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